Spieker, Markus. Jesus. Eine Weltgeschichte. Basel: Fontis 2020. 1000 S. Gebunden: 30,00 €. ISBN: 978-3-03848-188-1.

Markus Spieker arbeitet als Chefreporter für den MDR. Von 2015 bis 2018 leitete er das ARD-Studio Südasien in Neu-Delhi. Der promovierte Historiker ist Autor zahlreicher Bücher, zuletzt „Übermorgenland: Eine Weltvorhersage“ von 320 Seiten. In der Einleitung „Intro Alpha“ zu seinem neuen gewaltigen Werk von genau 1000 Seiten beschreibt er, wie das Buch entstand und immer weiterwuchs. „Erst wollte ich nur Jesu Leben nacherzählen. Dann wollte ich es in die Zeitumstände einbetten, schließlich in die Weltgeschichte insgesamt.“ (S. 14) Dann beschreibt er recht anschaulich seine Gliederung in drei Teilen und zwölf Kapiteln. Das letzte Kapitel von immerhin 34 Seiten und 12 Punkten (wie alle andren Kapitel auch) ist eine praktische „Anleitung zur Jesus-Begegnung“ wie er schon im Vorwort vermerkt und begründet. (S. 15ff.) Es folgt nur noch der Anhang „Outro: Omega“ Das letzte Wort hat Jesus. Es folgt der notwendige Dank, eine Auswahl aus der von ihm verwendeten Literatur (insgesamt mehr als 1000 Bücher und ebenso viele Internetartikel) auf 30 Seiten (geordnet nach den Kapiteln).

Der Verfasser bekennt sich zur Bibel als dem zuverlässigen Wortes Gottes, nimmt kritisch Stellung zur Bibelkritik, liefert eine Unmenge an Informationen rund um die Bibel und schreibt schon im Vorwort: „Meine vielleicht wichtigste Entdeckung ist die solide historische Basis, auf der der Glaube an Jesus steht. Er gehört zu den Personen seiner Zeit, über die wir am umfassendsten informiert sind: vor allem durch 27 Schriften seiner Anhänger, die innerhalb der ersten zwei Generationen nach dem Ende seiner Erden-Mission verfasst wurden.“ (S. 19)

Es ist mir unmöglich, in einer kurzen Rezension auch nur die wichtigsten Dinge aus diesem Werk zu beschreiben. Das würde außerdem bei weitem nicht so interessant sein wie das Buch selbst. Gewiss gibt es einzelne biblische Passagen, die der Rezensent anders erklären würde, aber dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben! Damit kann der Leser nur bestätigen, was der Rücktitel kurz und knapp erklärt: „Er kam, sah und liebte. – Das Leben und Wirken des Messias als Weltgeschichte. – Von der Steinzeit bis ins digitale Zeitalter. – Tausend Seiten, akribisch recherchiert, leidenschaftlich formuliert. – Ein Buch zum Staunen über die spektakulärste Person aller Zeiten.“

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