VorwortLesen Sie die >>> Verse 3-5 aus dem 1. Kapitel im 1. Buch Mose.

Es ist wichtig, die jeweils angegebenen Verse in Ihrer Bibel wirklich zu lesen, auch wenn Sie denken, dass Sie sie schon kennen. Denn das allein ist Gottes Wort. Meine Erklärungen wollen Ihnen nur helfen, diese Gottesworte im Zusammenhang mit unserer Welt zu verstehen. Sie können die Worte Gottes nicht ersetzen.

Hier beginnt die Beschreibung von der Erschaffung des bewohnbaren Planeten Erde, also das Wie der Schöpfung. Da sprach Gott: „Es werde Licht!“ Und das Licht entstand. Die Bibel sagt also nicht nur, dass Gott die Welt geschaffen hat, sondern auch wie er das tat. Es beginnt immer mit dem Sprechen Gottes. Das erinnert an den Anfang des Johannes-Evangeliums:

 

Die Schöpfungsweisen Gottes in der Bibel

  • Gottes Wort. Gott erschafft das Universum durch sein Befehls-Wort (1Mo 1; Joh 1; Hebr 11,3). Darin ist alles zusammengefasst.
  • Gottes Hand. „Da formte Jahwe, Gott, den Menschen. Er nahm lose Erde vom Ackerboden und hauchte Lebensatem in sein Gesicht“ (1Mo 2,7).
  • Gottes Kraft (Jer 10,12). Das erinnert besonders an die Energie als dem Grundbaustein der Welt.
  • Gottes Weisheit und Einsicht (Jer 10,12). Das erinnert an die Information, den anderen Grundbaustein der Welt.
  • Gottes Wille. Gott erschafft alles, weil er das so wollte (Offb 4,11). Das erinnert an einen anderen Grundsatz der Informatik: Es gibt keine Information ohne Willen.

Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja das Wort war Gott. Von Anfang an war es bei Gott. Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht.

Das Sprechen Gottes beinhaltet dabei das Befehlswort und das Geschehen. Wort und Tat sind bei ihm – im Gegensatz zu uns Menschen – unlöslich eins. Ebenso formuliert es Psalm 33,9:

Denn er sprach, und es geschah; / er gebot, und es stand da.

Die Grundbausteine unserer Welt

Wenn wir heute Energie und Information als die beiden Grundbausteine unserer Welt bezeichnen, dann ist das schon in den Schöpferworten enthalten. Die berühmte Formel von Albert Einstein (E= m·c2) zeigt, dass die physikalischen Größen Masse (m) und Energie (E) ineinander umgewandelt werden können, wobei (c) für die Lichtgeschwindigkeit steht. Das bedeutet: Aus einer winzigen Masse kann ungeheure Energie gewonnen werden. Die Menschen haben es geschafft diese Atomkraft für sich zu verwenden. Das Umgekehrte, nämlich Energie in Masse umzuwandeln ist wesentlich schwieriger, weil man eine gigantische Menge an Energie dazu benötigt. Dass es prinzipiell geht, ist zum Beispiel in Teilchenbeschleunigern nachgewiesen worden. Dort werden Elementarteilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um dann frontal mit einem anderen Teilchen zusammenzustoßen. Dabei sind so hohe Energien im Spiel, dass daraus neue Elementarteilchen entstehen können. Energie und Materie sind also tatsächlich nur zwei Erscheinungsformen derselben Sache, so ähnlich wie Wasser und Dampf.

Der eine Grundbaustein unseres Universums ist also Energie. Energie allein bewirkt aber noch nichts, es muss eine nichtphysikalische Größe hinzukommen, die wir Information nennen.

Ein weltbekannter Physiker hat diese Größe im Interview einmal so ausgedrückt:

„Information ist der Urstoff des Universums.“

Dann fügte er hinzu: „Das führt zu der Frage: Was ist Information? Sie kann offenbar nicht unabhängig von dem gedacht werden, dessen Information sie ist.“[ 1 ]Interview mit Prof. Dr. Anton Zeilinger im ORF vom 23.9.2013. http://science.orf.at/. Zeilinger wurde vor allem bekannt durch seine Versuche zur Quantenteleportation. Dabei hat er gewiss nicht an Gott gedacht. Aber es gehört nun einmal zu den Grundlagen der Informatik, dass es keine Information ohne einen geistigen Urheber und dessen Willen geben kann.

Das Licht des ersten Tages

Das Licht am ersten Schöpfungstag kam noch nicht von der Sonne. Es war eine Art „Urlicht“. Gott benötigt keine Sonne, um Licht zu geben, denn er selbst ist das Licht (1Joh 1,5). Dieses Licht strömte in die Finsternis hinein und es war gut, weil Gott gut ist. Gott trennte das Licht sogleich von der Finsternis und ermöglichte so auch den grundlegenden Zeitrhythmus auf der (offensichtlich rotierenden) Erde. Daher konnte die Zeit sofort in Tagen angegeben werden. Dieses Licht diente als Leuchte für die ersten drei Tage, in denen es noch kein tierisches odermenschliches Leben gab.

Dieser Tag war einzigartig. Es war nicht einfach nur der erste Tag, sondern ein Tag. Das Zahlwort unterscheidet sich auch im Hebräischen von den anderen, bei denen es zweiter, dritter Tag usw. heißt. Und wer etwas erschafft, hat das Recht, die von ihm geschaffenen Dinge nach seinem Belieben zu benennen. So nannte Gott das Licht „Tag“ und die Finsternis „Nacht“.

 

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