VorwortLesen Sie die >>> Verse 1-5 aus dem 3. Kapitel im 1. Buch Mose!

 

Der Verführer in der Bibel

2Kor 11,3:Ich fürchte nur, dass eure Gedanken genauso von der aufrichtigen Hingabe an Christus abkommen wie Eva, die durch die Falschheit der Schlange verführt wurde.

Vers 14: Auch der Satan tarnt sich ja als Engel des Lichts.

Jo 8,44: Der Teufel war von Anfang an ein Mörder und hat die Wahrheit immer gehasst, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, entspricht das seinem ureigensten Wesen. Er ist der Lügner schlechthin und der Vater jeder Lüge.

Off 12,9:Der große Drache, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt hatte, wurde mit all seinen Engeln auf die Erde hinabgestürzt.

Off 20,2: Er packte den Drachen, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird, und legte ihn für tausend Jahre in Ketten.

Die Schlange gehörte auch zu den Tieren, die Gott geschaffen hatte. Dass sie aber sprechen kann und Gottes gute Ordnungen in Frage stellt, zeigt, dass eine böse gottfeindliche Macht von ihr Besitz ergriffen hat.

Solche Worte hatte Eva noch nie gehört. Bisher kannten beide Menschen Gott nur als den fürsorglichen Schöpfer, der sie in eine atemberaubend schöne Umgebung versetzt und ihnen die denkbar größten Freiheiten gewährt hatte. Es gab nur ein einziges Gebot.

Der Versucher stellt nun dieses eine Gebot mit einer maßlosen Übertreibung auf den Kopf: „Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr von keinem einzigen Baum im Garten essen dürft?“ Und er hat sofort Erfolg damit. Eva kommt das Gebot Gottes auf einmal so schlimm vor, dass sie in ihrer Antwort auch übertreibt und behauptet, sie dürften die Früchte nicht einmal berühren, sonst müssten sie sterben.

Der zweite Angriff des Versuchers zielt auf die Warnung Gottes vor den Folgen einer Übertretung und stellt sie kurzerhand als Lüge dar. „Sterben?“, widersprach die Schlange, „sterben werdet ihr nicht.“ Satan suggeriert damit, dass der Mensch ruhig sündigen darf und doch ungestraft davonkommt.

Der dritte Angriff unterstellt dem guten Gott böse Motive: Gott weiß genau, was passiert. Er will aber nicht, dass ihr ihm gleich seid. Deshalb hat er euch verboten, von diesen Früchten zu essen.

Gleichzeitig will der Versucher in den Menschen das Verlangen wecken, wie Gott zu sein. Das war wohl auch sein eigenes Motiv, als er sich gegen Gott stellte:

'Ich will zum Himmel hochsteigen!
Höher als die göttlichen Sterne stelle ich meinen Thron!
Im äußersten Norden setze ich mich hin,dort auf den Versammlungsberg.
Über die Wolken will ich hinauf,dem Allerhöchsten gleichgestellt sein!'[ 1 ]Jesaja 14,13-14 spricht zwar vom König von Babel, doch viele Ausleger erkennen hierin einen Hinweis auf den Fall Satans.

Der Mensch soll sich unterdrückt vorkommen, von Gott böse und völlig ungerecht benachteiligt. Gleichzeitig soll er hoffen, durch die Erkenntnis von Gut und Böse Gott gleich zu werden, was sich allerdings bald als schlimmer Fehler herausstellt.

Manipulation, das Wesen der Versuchung

Manipulation ist eine Technik zur möglichst unmerklichen Beeinflussung und Lenkung von Menschen auf Kosten der Wahrheit.

Wir sind ihr ständig ausgesetzt in der Werbung, in Medien, in der Politik, aber auch im zwischenmenschlichen Bereich. Sie geschieht durch Worte, Bilder, Gefühle, Gerüche und vieles andere. Der deutsche Informationstheoretiker Karl Steinbuch hat einmal gesagt: „Bei der Manipula­tion wird das Denken enteignet.” Das geschieht zum Beispiel durch gezielte Wortwahl, durch Teilinformation, durch falsche Versprechen, durch Angabe falscher Autoritäten, durch ständige Wiederholung.

Die Techniken, die der Satan bei den ersten Menschen benutzt hat, werden heute noch angewandt, um Christen von Gottes Wort zu „befreien“. Es ist unheimlich, dass diese Art von Manipulation nicht nur von Atheisten, sondern seit 150 Jahren von immer mehr bibelkritischen Theologen benutzt wird.

  1. Infragestellung der Autorität, der man vertraut, nämlich dem Wort Gottes.
  2. Maßlose Übertreibung und/oder Verdrehung des von Gott Gebotenen.
  3. Abstreiten der angekündigten Folgen indem Gottes Wort direkt in Frage gestellt wird.
  4. Unterstellung einer negativen Motivation bei Gott: Unterdrückung des Menschen.
  5. Versprechen einer neuen Erkenntnis durch Übertretung des göttlichen Gebots.
  6. Verklärung einer falschen Autonomie durch Loslösung von Gott.

 

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