VorwortLesen Sie die >>> Verse 14-19 aus dem 3. Kapitel im 1. Buch Mose!

Das Urteil über die Schlange

Zuerst sprach Gott das Urteil über die Schlange als Kreatur. Sie bekam keine Gelegenheit zum Schuldeingeständnis wie die Menschen. Ihre Schuld stand fest. „Weil du das getan hast …“. Sie ließ sich von Satan benutzen. Normalerweise ist ein Tier für seine Handlungen nicht verantwortlich. Wenn diese aber dem Menschen schaden, muss es die Folgen tragen.[ 1 ]Vgl. 1Mo 9,5; 2Mo 21,28. Fruchtenbaum S. 120.

Die Schlange wird von Gott verflucht und mit ihr alle anderen Tiere. Aber sie wird am meisten von dem Fluch getroffen, denn ihre Fortbewegungsart wird sich ändern und sie muss künftig im Staub kriechen und wird deshalb immer auch Staub aufnehmen. Das ist auch ein Symbol für Demütigung.[ 2 ]Vgl. Mi 7,17; Jes 65,25. Ryrie Studienbibel S. 8. Ursprünglich muss die Schlange sich aufrecht bewegt haben, ob durch Flügel oder Beine, wird uns nicht gesagt. Aber sie wird vor allen Tieren erniedrigt.

Das Urteil über den Satan

Nachkommen der Schlange

Jo 8,44: Jesus sagte zu ungläubigen Juden: Euer Vater ist der Teufel und ihr wollt das tun, was euer Vater will.

Eph 2,2: Ihr wart abhängig vom Zeitgeist der Welt, abhängig von der Geistesmacht, die in der Luft herrscht und jetzt noch in den Menschen wirksam ist, die Gott nicht gehorchen wollen.

Jesus, der Schlangenzertreter

Jo 12,31-32: Für die Welt ist jetzt die Stunde des Gerichts gekommen. Jetzt wird der Herrscher dieser Welt vertrieben werden.Aber ich werde von der Erde erhöht werden und dann alle zu mir ziehen.

Hebr 2,14: So konnte Jesus durch seinen Tod den Teufel entmachten, der die Macht über den Tod hatte.

Kol 2,15: Er hat die Herrscher und Gewalten völlig entwaffnet und vor aller Welt an den Pranger gestellt. Durch das Kreuz hat er einen triumphalen Sieg über sie errungen.

Rö 16,20: Es wird nicht lange dauern, bis der Gott des Friedens den Satan unter euren Füßen zermalmt hat.

Das Fluchwort über die Schlange zeigt diese in ihrer ganzen Zweideutigkeit als Kreatur und als Gefäß des Bösen. Mit der Schlange ist auch der Satan von Gott verflucht. Gott erklärt ihm den Krieg über alle Generationen hinweg. Der Begriff Nachwuchs (Same) kann sowohl kollektiv als auch personal verstanden werden. Nachwuchs der Schlange meint offenbar alle Menschen, die geistliche Nachkommen der Schlange sind. Die Nachkommen der Frau sind dann die, die zur Familie Gottes gehören.

Einer der Nachkommen der Frau wird der Schlange den Kopf zertreten, aber sie wird ihm unmittelbar davor in die Ferse beißen.

Diese Bemerkung mitten im Fluch ist eine erste Andeutung für das Evangelium, das durch das Sterben unseres Herrn Jesus Christus am Kreuz (Biss der Schlange in die Ferse) und seiner Auferstehung und Himmelfahrt (Kopf der Schlange zertreten) verwirklicht wurde.

Die Menschen werden nicht verflucht. Sie stehen immer noch unter dem Segen Gottes. Trotzdem werden sie sterben müssen. Für sie ändern sich aber einige wesentliche Dinge.

Das Urteil über die Frau

Ihre Beschwerden werden sich vermehren genauso wie ihre Schwangerschaften.[ 3 ]In einer Welt, in der Menschen sterben werden, muss es sehr viel mehr Schwangerschaften geben um das Leben überhaupt zu erhalten. Das beginnt schon bei ihren monatlichen Blutungen. Auch die Geburten werden mit Schmerzen verbunden sein. Und dann wird auch schon der Kampf der Geschlechter beginnen. Sie wird ein Verlangen[ 4 ]Das Wort bedeutet hier nicht das Hingezogensein zum Mann, sondern wie in 1Mo 4,7 das Herrschen-wollen, wie es sich schon beim Sündenfall angedeutet hat. nach Herrschaft über ihren Mann haben, was ihn wiederum dazu bringt, tyrannisch zu reagieren.

Das Urteil über den Mann

Gott erklärt dem Mann zunächst, warum der Erdboden durch seine Schuld von Gott verflucht wird. 1. Du hast auf die Versuchung durch deine Frau gehört, also deine Rolle als Haupt nicht wahrgenommen. 2. Du hast von dem Baum gegessen, obwohl ich dir das ausdrücklich verboten habe.

Der Tod als Folge der Sünde

Röm 5,12:Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und mit der Sünde der Tod. Und auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen hingekommen.

1Kor 15,21:Weil durch einen Menschen der Tod kam, kommt auch die Auferstehung vom Tod durch einen Menschen

Nun wird alles, was unter der Herrschaft des Menschen stand, verflucht.[ 5 ]Fruchtenbaum S. 128. Die Bearbeitung des Erdbodens, auf deren Frucht er angewiesen ist, wird jetzt mit viel Mühe und Schweiß verbunden sein. Vor seiner Sünde hatte Adam in einem wunderschönen Garten gearbeitet. Jetzt wird er einen harten Boden bearbeiten müssen auf dem auch Dornen und Disteln wachsen. Und durch alle seine Arbeit wird er den Tod nicht abwehren können. Der Erdboden, aus dem er gemacht wurde und dem er seine Nahrung verdankt, wird nun zum Symbol für seinen letztendlichen Tod.[ 6 ]The NIV StudyBible S. 10.

 

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