face glassesViele unserer Zeitgenossen verstehen nicht mehr, was die Bibel mit ihrer Welt zu tun haben kann. Was soll man denn mit einem Buch anfangen, das schon vor zweitausend Jahren fertiggestellt wurde?

Die vorliegende Arbeit möchte zeigen, dass es nicht dumm ist, der Botschaft der Bibel zu glauben. Deshalb nimmt sie Stellung zu den weltanschaulich geprägten populärwissenschaftlichen Informationen, die in unseren Schulen und durch die Medien verbreitet werden.

Ausgangspunkt ist immer die Bibel selbst, deren Texte wir Stück für Stück lesen wollen, bevor wir uns Gedanken über die modernen Weltanschauungen machen. Denn allzu leicht entstehen durch Voreingenommenheit Missverständnisse über die biblischen Inhalte.

Wir müssen versuchen, die Bibel so zu verstehen, wie die ursprünglichen Verfasser ihre Texte verstanden haben wollten. Ich gehe dabei mit vielen Christen von der ganzen Einheit, Wahrheit und Inspiration der Bibel aus. Denn nach ihrem Selbstzeugnis ist sie bis in den Wortlaut hinein das durch göttliche Inspiration empfangene, wahre Wort Gottes und verlässliche Zeugnis von seiner Offenbarung in der Geschichte.

Von dieser Grundlage aus werden wir uns auch mit Widersprüchen oder Übereinstimmungen zu populären Weltanschauungen und Geschichtsdeutungen auseinandersetzen. Wir versuchen dabei, die biblischen Texte in chronologischer Reihenfolge ihrer Aussagen zu behandeln.

Die Arbeit soll durchaus als Bibelleseplan verstanden werden. Deshalb ist jeder zu lesende Abschnitt mit einer Hauptüberschrift und dem anschließenden Lesesymbol versehen. Der Text zwischen den Überschriften könnte die Ration für einen Tag bilden. Als Übersetzung empfehle ich die NeÜ bibel.heute, die man über die christliche Bücherstuben GmbH auch über den normalen Buchhandel oder über meine Homepage beziehen kann, siehe Druckausgaben oder Digitale Ausgaben.

Die Erklärungen sind bewusst sachlich gehalten. Sie wollen dem Leser keine „geistlichen“ Auslegungen des Bibeltextes bieten, sondern Hilfen zum Verständnis der Heiligen Schrift. Auch auf diese Weise könnten sie zum Staunen über die Wunder Gottes und seine Werke führen, und damit zum Vertrauen auf sein Wort und zur Anbetung.

Weil die ersten Kapitel der Bibel so inhaltsschwer sind, wird der Leser hier im Verhältnis zu den Erklärungen nur wenige Bibelworte zu lesen haben. Das wird sich später, bei den geschichtlichen Texten, ändern.

Karl-Heinz Vanheiden

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