In den Johannesschriften

Hat Judas Jesus geküsst? Sündigen alle Menschen? Hat Jesus sein Kreuz getragen? ...

Siehe Matthäus 17,10-13

 

Siehe Markus 1,12-13

Siehe Markus 1,12-13

Die Schriftstellen

[Joh 5,31] Wenn ich als Zeuge für mich selbst auftreten würde, wäre mein Zeugnis nicht glaubwürdig.

[Joh 8,14] Jesus erwiderte: "Auch wenn ich als Zeuge für mich selbst spreche, ist meine Aussage dennoch wahr. Denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Aber ihr wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe.

Die Frage

Ist das Zeugnis von Jesus über sich selbst wahr oder nicht?

Die Antwort

Was Jesus von sich sagte, war immer wahr.

Im ersten Fall ging des um das Zeugenrecht in Israel: "Wenn ich als Zeuge für mich selbst auftreten würde, wäre mein Zeugnis nicht glaubwürdig." Im zweiten Fall spricht Jesus von seiner himmlischen Herkunft und betont, dass er immer die Wahrheit sagt, auch dann, wenn er für sich selbst aussagt.

Die Schriftstellen

Johannes 7,8: Geht ihr hinauf zu diesem Fest. Ich gehe nicht hinauf zu diesem Fest; denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt. [REÜ]

Johannes 7,10: Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf zum Fest, nicht öffentlich, sondern wie im Verborgenen.[REÜ]

Die Frage

Seine (Halb-)Brüder verlangten von Jesus, seine Wundertaten doch auf dem Fest in Jerusalem zu zeigen. Aber Jesus lehnte ab. Hatte er seine Brüder getäuscht, als er dann doch ging?

Die Antwort

Nein.

Im Zusammenhang lautet der Text Johannes 7,6-10 folgendermaßen (nach NeÜ):

Jesus erwiderte: "Für mich ist die richtige Zeit noch nicht gekommen, aber euch ist jede Zeit recht. Euch kann die Welt nicht hassen, aber mich hasst sie, weil ich ihr immer wieder bezeuge, dass ihre Taten böse sind. Ihr könnt ruhig zu dem Fest gehen. Ich komme jetzt nicht. Für mich ist die Zeit noch nicht da." Mit dieser Antwort ließ er sie gehen und blieb in Galiläa. Nachdem seine Brüder zum Fest gezogen waren, machte sich Jesus auch auf den Weg nach Jerusalem. Er zeigte sich dabei aber nicht in der Öffentlichkeit.

Jesus war bei der Frage seiner Brüder noch nicht bereit, nach Jerusalem zu reisen, weil er keine Weisung von seinem Vater im Himmel dazu bekommen hatte (vgl. Johannes 5,19; 10,30; 12,50). Das OK für die Reise kam erst, als die Brüder schon unterwegs waren.

 

 

 

Die Schriftstellen

Johannes 7,39: Er meinte damit den Heiligen Geist, den die erhalten sollten, die an ihn glauben würden. Der Geist war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war.

Johannes 16,7: Doch glaubt mir: Es ist das Beste für euch, wenn ich fortgehe. Denn wenn ich nicht wegginge, käme der Beistand nicht zu euch. Wenn ich jedoch fortgehe, wird er kommen, denn ich werde ihn zu euch senden.

Apg 11,15: Petrus erklärte: Ich hatte kaum mit dem Reden begonnen, da kam der Heilige Geist auf sie, genauso wie damals am Anfang auf uns.

Johannes 20,22-23: Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben."

Die Frage

Empfingen die Jünger den Heiligen Geist als Jesus sie anhauchte oder erst zu Pfingsten?

Die Antwort

Die Anhauchung durch Jesus war wie die Ausstellung eines Schecks, der zu Pfingsten eingelöst wurde.

Die Apostel selbst verstehen die Anhauchung durch Jesus nicht als ihren Geistempfang, sondern das Geschehen zu Pfingsten wie Jesus es ihnen schon vorher angekündigt hatte.

Man kann die Anhauchung durch Jesus auch so verstehen, dass es eine Zuwendung des Geistes für die für die Jünger sehr schwierige Übergangsphase bis zu Pfingsten war. Ähnlich war es im Alten Testament, dass einzelnen Personen für eine gewisse Zeit den Heiligen Geist erhielten.

Falsch ist die in charismatischen Kreisen verbreitete Meinung, dass die Anhauchung durch Jesus der Geistempfang gewesen sei und Pfingsten dann die sogenannte "Geistestaufe". Denn es gibt zwar nach dem Geistempfang immer wieder Erfüllungen mit dem Heiligen Geist (Apg 4,31; 13,52). Das wird den Christen sogar befohlen (Eph 5,18). Es gibt aber keine Geistestaufe, es sei denn man bezeichnet die Wiedergeburt mit dem dazugehörenden Geistempfang als Geistestaufe (1Kor 12,13).

 

Die Schriftstellen

[Joh 5,31] Wenn ich als Zeuge für mich selbst auftreten würde, wäre mein Zeugnis nicht glaubwürdig.

[Joh 8,14] Jesus erwiderte: "Auch wenn ich als Zeuge für mich selbst spreche, ist meine Aussage dennoch wahr. Denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Aber ihr wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe.

Die Frage

Ist das Zeugnis von Jesus über sich selbst wahr oder nicht?

Die Antwort

Was Jesus von sich sagte, war immer wahr.

Im ersten Fall ging des um das Zeugenrecht in Israel: "Wenn ich als Zeuge für mich selbst auftreten würde, wäre mein Zeugnis nicht glaubwürdig." Im zweiten Fall spricht Jesus von seiner himmlischen Herkunft und betont, dass er immer die Wahrheit sagt, auch dann, wenn er für sich selbst aussagt.

Siehe Matthäus 26,39

 

Siehe Markus 14,12-17

Siehe Markus 14,12-17

 

Die Schriftstellen

Johannes 7,39: Er meinte damit den Heiligen Geist, den die erhalten sollten, die an ihn glauben würden. Der Geist war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war.

Johannes 16,7: Doch glaubt mir: Es ist das Beste für euch, wenn ich fortgehe. Denn wenn ich nicht wegginge, käme der Beistand nicht zu euch. Wenn ich jedoch fortgehe, wird er kommen, denn ich werde ihn zu euch senden.

Apg 11,15: Petrus erklärte: Ich hatte kaum mit dem Reden begonnen, da kam der Heilige Geist auf sie, genauso wie damals am Anfang auf uns.

Johannes 20,22-23: Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben."

Die Frage

Empfingen die Jünger den Heiligen Geist als Jesus sie anhauchte oder erst zu Pfingsten?

Die Antwort

Die Anhauchung durch Jesus war wie die Ausstellung eines Schecks, der zu Pfingsten eingelöst wurde.

Die Apostel selbst verstehen die Anhauchung durch Jesus nicht als ihren Geistempfang, sondern das Geschehen zu Pfingsten wie Jesus es ihnen schon vorher angekündigt hatte.

Man kann die Anhauchung durch Jesus auch so verstehen, dass es eine Zuwendung des Geistes für die für die Jünger sehr schwierige Übergangsphase bis zu Pfingsten war. Ähnlich war es im Alten Testament, dass einzelnen Personen für eine gewisse Zeit den Heiligen Geist erhielten.

Falsch ist die in charismatischen Kreisen verbreitete Meinung, dass die Anhauchung durch Jesus der Geistempfang gewesen sei und Pfingsten dann die sogenannte "Geistestaufe". Denn es gibt zwar nach dem Geistempfang immer wieder Erfüllungen mit dem Heiligen Geist (Apg 4,31; 13,52). Das wird den Christen sogar befohlen (Eph 5,18). Es gibt aber keine Geistestaufe, es sei denn man bezeichnet die Wiedergeburt mit dem dazugehörenden Geistempfang als Geistestaufe (1Kor 12,13).

 

Siehe Matthäus 26,48

Siehe Matthäus 13,10-11

Siehe Markus 14,12-17

 

Siehe Markus 15,25-27.33

Siehe Matthäus 27,31

Siehe Matthäus 27,37

 

Siehe Lukas 23,46

Siehe Markus 16,1

Siehe Matthäus 28,1

 

Siehe Matthäus 28,1

Siehe Matthäus 28,1-6

 

Siehe Matthäus 28,7

 

Siehe Matthäus 28,10

Siehe Lukas 23,43

Empfingen die Jünger den Heiligen Geist als Jesus sie anhauchte oder erst zu Pfingsten?

Die Schriftstellen

[1Kö 8,46] Wenn sie gegen dich sündigen - denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt - und du über sie zornig wirst und sie ihren Feinden auslieferst, und diese sie in ein fernes oder nahes Land verschleppen,

[1Jo 1,8-10] Wenn wir behaupten, ohne Schuld zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit. Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, zeigt Gott sich treu und gerecht: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. Wenn wir behaupten, wir hätten nicht gesündigt, machen wir Gott zum Lügner. Dann lebt sein Wort nicht in uns.

[1Jo 3,8-9] Wer in der Sünde lebt, stammt vom Teufel, denn der sündigte von Anfang an. Der Sohn Gottes ist jedoch erschienen, um die Taten des Teufels zu vernichten. Wer aus Gott geboren ist, lebt nicht mehr in der Sünde, weil das Erbgut seines Vaters jetzt in ihm wirkt. Deshalb kann er nicht immer weiter sündigen, denn er stammt von Gott.

Die Frage

Sündigen alle Menschen, ja oder nein?

Die Antwort

Ja, alle Menschen sündigen.

Dass Christen überhaupt nicht mehr sündigen würden, ist ein Missverständnis, das von einer Übersetzungsschwierigkeit herrührt. Gemeint ist: Ein Christ will nicht mehr sündigen. Man lese folgenden Text aus 1. Johannes 3,4-10 im Zusammenhang, einschließlich Anmerkungen:

Wer absichtlich sündigt[1], lehnt sich gegen Gottes Ordnung auf, denn Sünde ist Auflehnung gegen Gott. Und ihr wisst, dass Jesus auf der Erde erschien, er, der selbst ganz ohne Sünde ist, um die Sünden der Menschen wegzunehmen. Wer mit ihm verbunden lebt, der sündigt nicht bedenkenlos weiter[2]. Wer gewohnheitsmäßig sündigt, hat ihn nie gesehen und nie begriffen wer er ist. Meine Kinder, lasst euch doch von niemand verführen! Nur wer das Rechte tut, ist gerecht, und kann wie Christus vor Gott bestehen. Wer in der Sünde lebt, stammt vom Teufel, denn der sündigte von Anfang an. Der Sohn Gottes ist jedoch erschienen, um die Taten des Teufels zu vernichten. Wer aus Gott geboren ist, lebt nicht mehr in der Sünde, weil das Erbgut seines Vaters jetzt in ihm wirkt. Deshalb kann er nicht immer weiter[3] sündigen, denn er stammt von Gott. Man kann also erkennen, wer ein Kind Gottes und wer ein Kind des Teufels ist: Wer Unrecht tut, stammt nicht von Gott, und wer seinen Bruder und seine Schwester nicht liebt, auch nicht.

[1] absichtlich sündigt. Wörtlich: „der die Sünde Tuende“. Es kann auch übersetzt werden: „Wer gewohnheitsmäßig sündigt“.
[2] bedenkenlos weiter. Der Zusatz ergibt sich aus der grammatischen Form des Verbs. Ebenso die Beifügung „gewohnheitsmäßig“ im nächsten Satz.
[3] immer weiter. Der Zusatz ergibt sich aus der grammatischen Form des Verbs. Gemeint ist: Er kann in seinem Leben keine Sünde mehr dulden.