Die Schriftstellen

[Mt 27,5-8] Da nahm Judas das Geld und warf es in den Tempel. Dann ging er weg und erhängte sich. Die Hohen Priester nahmen die Silberstücke an sich und sagten: "Das Geld darf man nicht zum Tempelschatz tun, weil Blut daran klebt." Sie beschlossen, den sogenannten "Töpferacker" dafür zu kaufen, als Friedhof für die Ausländer. Deshalb heißt dieses Stück Land heute noch "Blutacker".

[Apg 1,18] Von der Belohnung, die er für seine Untat bekam, wurde dann in seinem Namen ein Acker gekauft [wörtlich: hat er einen Acker erworben].  Er selbst wurde ja kopfüber hinabgestürzt, sodass sein Leib zerbarst und alle seine Eingeweide heraustraten.

Die Frage

Was tat Judas mit dem Blutgeld für seinen Verrat?

Die Antwort

Judas warf das Geld in den Tempel.

Matthäus beschreibt alle Einzelheiten des Geschehens. Die Priester kauften sozusagen im Namen von Judas diesen Acker. Petrus erwähnt in seiner Rede (Apg 1) nur die Kurzfassung mit dem Ergebnis, weil seine Zuhörer die Einzelheiten schon kannten.

 

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